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Cadmium

Berufliche Gefährdungsschwerpunkte
Verhütten von Blei- und Zinkerzen, Herstellung von Cadmium oder seinen Legierun-gen auf thermischem Weg, Schweißen und Schneiden Cadmium-haltiger Materialien, Lötarbeiten mit Cadmium-haltigen Hartloten sowie Eisenerzsinteranlagen, Herstellung von Nickel-Cadmium-Akkumulatoren, von löslichen Cadmiumverbindungen, von Cadmiumpigmenten und Stabilisatoren sowie Katalysatoren, Recycling von Cadmium-haltigen Altmaterialien, Entfernung Cadmium-haltiger Anstriche, Schneiden Cadmium-haltiger Metalle mit dem Schweißbrenner, mechanisches Bearbeiten Cadmium-haltiger Materialien (1).

 Berufskrankheit
Die beruflich bedingte Cadmium-Intoxikation ist eine entschädigungspflichtige Berufskrankheit gemäß Nr. 1104 (Erkrankungen durch Cadmium oder seine Verbindungen) der Anlage zur Berufskrankheitenverordnung (BKV).

Auf das offizielle Merkblatt zur Berufskrankheit BK 1104 wird verwiesen (2). Im Merkblatt finden sich Angaben über berufliche Gefahrenquellen, Krankheitsbild,

und Diagnose sowie die ärztliche Beurteilung.

Der behandelnde Arzt ist verpflichtet, den begründeten Verdacht auf Vorliegen einer Berufskrankheit BK 1104 dem Träger der Unfallversicherung (z.B. Berufsgenossenschaft) oder der zuständigen Stelle des medizinischen Arbeitsschutzes (Staatlicher Gewerbearzt) anzuzeigen.

Nach den Unfallverhütungsberichten des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung sind im Zeitraum von 1991 bis 1996 pro Jahr zwischen 8 und 30 Anzeigen erstattet und zwischen einem und vier Erkrankungsfälle erstmals entschädigt worden.

 Prävention
Da die Aufnahme vorwiegend durch Inhalation von Stäuben oder Rauchen erfolgt, sind in erster Linie technische Maßnahmen zur Verminderung der luftgetragenen Exposition erforderlich. Weiterhin sind ggf. persönliche Körperschutzmittel (Atemschutz) anzuwenden.

Arbeitnehmer, die gegenüber Cadmium und Cadmiumverbindungen exponiert sind, sind entsprechend dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 32 durch einen ermächtigten Arbeitsmediziner/Betriebsarzt zu untersuchen (1). Empfehlungen für Diagnosemaßnahmen und Beurteilungskriterien sind angegeben.

Die Aufnahme von Cadmium mit der Nahrung macht rund 90 % an der Gesamtzufuhr in der Allgemeinbevölkerung aus. Einen wesentlichen Anteil nehmen Kartoffeln und Weizen sowie deren Produkte ein. Vergleichsweise hohe Cadmium-Konzentrationen können in bestimmten Waldpilzarten enthalten sein. Von den tierischen Lebensmitteln weisen Nieren und Leber einen höheren Gehalt auf. Tabakrauch ist für Aktivraucher eine bedeutsame Cadmiumquelle.

 Referenz- und Grenzwerte
Referenzwerte (sog. Hintergrundbelastung) in der Allgemeinbevölkerung ohne berufliche Cadmiumbelastung sind (3):

 

Cadmium im Vollblut

Nichtraucher

bis 1.0 µg/l

(im Mittel: 0.5 µg/l)

Raucher

bis 3.0 µg/l

(im Mittel: 1.0 µg/l)

Cadmium im Harn

Nichtraucher

bis 1.0 µg/l

(im Mittel: 0.3 µg/l)

Raucher

bis 2.0 µg/l

(im Mittel: 0.5 µg/l)

Anmerkung:
Die Cadmium-Ausscheidung im Harn gilt als Indikator für die Gesamtbelastung des Körpers bzw. für die Niere als relevantes Zielorgan (Akkumulation). Die Cadmium-Konzentrationen im Urin weisen eine starke Altersabhängigkeit auf: Von durchschnittlich 0.11 µg/l im Altersbereich 30 bis 39 Jahre auf 0.32 µg/l für 60 bis 69jährige Nichtraucher (4).

Allgemeines

© OnVista Media GmbH  Cadmium wird u.a. zur Herstellung von Batterien verwendet

Cadmium ist ein silbrig-weiß glänzendes Schwermetall von weicher Konsistenz. Sein chemisches Symbol ist Cd. Im Periodensystem der Elemente besitzt es die Ordnungszahl 48.

Mit 28,73% ist Cd 114 bei dem natürlichen Vorkommen das häufigste stabile Cd-Isotop. Es folgen Cd 112 mit 24,13% und Cd 110 mit 12,51%.

Cadmium und seine Verbindungen sind giftig und krebserregend, ähnlich stark wie Blei und Quecksilber.

In der Erdkruste gibt es nicht viel Cadmium. Bei den relativen Häufigkeiten liegt das Element auf Platz 63. In der Natur kommt es daher relativ selten vor und wenn, dann stets als Verbindung, so z.B. als Cadmiumsulfid (Cadmiumblende CdS). Die technische Gewinnung von Cadmium geschieht als Nebenprodukt bei der Zinkverarbeitung. So beinhaltet die Zinkblende (ZnS) ca. 0,5% Cadmium; Zinkspat (ZnCO3) kann sogar bis zu 5% Cadmium enthalten.

Das Element Cadmium wurde im Jahr 1817 nahezu zeitgleich von dem deutschen Chemiker Friedrich Strohmeyer (1776 - 1835) sowie dem deutschen Apotheker Carl Samuel Hermann (1756 - 1846) entdeckt. Der Name Cadmium geht auf Überlegungen von Strohmeyer zurück, der es nach dem griechischen Begriff kadmia = Zinkspat benannte.

In der Industrie bzw. Technik dient es unter anderem folgenden Zwecken:

  • Herstellung von Nickel/Cadmium (NiCd)-Batterien (Akkumulatoren)
  • Herstellung von Silber/Cadmium (AgCd)-Batterien (Akkumulatoren)
  • als gelbes Farbpigment
  • als militärischer Tarnanstrich (im Gemisch mit Chromoxidhydratgrün)
  • als Stabilisator bei der Kunststoffherstellung, z.B. während der PVC-Fabrikation
  • als Bedampfungsstoff bzw. Galvanisatorsubstanz von Eisen als Rostschutz
  • Zur Herstellung von Legierungen, beispielsweise mit Kupfer, Nickel und Silber, Zinn, Blei oder Bismut (dann sog. Wood´sches Metall).
  • Aufnahme in den Körper
    Das Schwermetall Cadmium kann über die Atemluft, mit Nahrungsmitteln oder aus dem Trinkwasser aufgenommen werden und reichert sich im Körper an. Die biologische Halbwertszeit im Menschen, also die Zeit, in der die Hälfte einer Substanz vom Körper abgebaut wird, beträgt 10 bis 35 Jahre. Für den Aufbau von Körpersubstanzen wird Cadmium nicht benötigt. Es handelt sich also um ein nicht essentielles Element, das in höheren Konzentration sogar stark gesundheitsschädlich wirkt.

Cadmiumhaltige Nahrungsmittel
Der Körper eines Erwachsenen enthält durchschnittlich etwa 30 mg Cadmium, die aus der Umwelt aufgenommen werden. Etwa 0,01 bis 0,035 mg Cadmium nimmt ein Mensch normalerweise täglich mit der Nahrung auf. Bei Rauchern liegt die Belastung mit 0,02 bis 0,04 mg deutlich höher.

Ähnlich wie bei Blei und Quecksilber können in Obst und Gemüse von belasteten Standorten erhöhte Cadmiumwerte auftreten. Da auch wild lebende Tiere Schwermetalle mit der Nahrung aufnehmen, können die Innereien, z.B. von Hasen und Wildschweinen erhebliche Mengen an Cadmium enthalten. Die Cadmiumwerte wild wachsender Pilze liegen deutlich höher als die Konzentrationen in anderen pflanzlichen Lebensmitteln. Ölsaaten wie Leinsamen oder Sonnenblumenkerne können Cadmium aus dem Boden aufnehmen und anreichern, so dass Werte von 1 mg pro kg erreicht werden. Über die Nahrungskette im Meer oder anderen Gewässern gelangt Cadmium auch vermehrt in Fische. Raubfische sind dabei meist stärker mit Schwermetallen belastet als die so genannten Friedfische, die sich nur von Plankton und Pflanzen ernähren.

Cadmiumvergiftung
Von Cadmium geht eine erhebliche Gesundheitsgefährdung aus, denn es behindert die Reparatur von DNA-Schäden in der Zelle und kann so Krebs erzeugen. Untersuchungen von US-Wissenschaftlern der Georgetown-Universität in Washington von Juli 2003 lassen den Verdacht aufkommen, dass Cadmium Auswirkungen auf den Östrogenstoffwechsel besitzt und daher möglicherweise das Brustkrebsrisiko erhöhen kann. Das Einatmen, das Verschlucken oder die Berührung der Haut mit dem Schwermetall wirken schädlich. Cd-Dämpfe können zu einer Reizung der Augen und vor allem der Atemwege führen. Die Inhalation kann Kopfschmerzen verursachen und Lungenödeme erzeugen.

Eine chronische Cadmiumvergiftung kann zum Ausfall des Geruchsvermögens, gelbgefärbten Zahnhälsen und Blutarmut führen. Betroffene klagen über Wirbelschmerzen und möglicherweise Knochenmarksschmerzen. Cadmium kann sogar zu Osteoporose führen. In Verruf geriet das Schwermetall im Zusammenhang mit der sog. Itai-Itai-Krankheit in Japan, die mit schweren Skelettveränderungen einhergeht.

Cadmium reichert sich in der Leber und besonders in den Nieren an. Eine schwere Organschädigung kann die Folge sein. Da die Cadmiumwerte dieser Organe bei Rauchern etwa doppelt so hoch liegen wie bei Nichtrauchern, bedeutet Tabakkonsum auch aus diesem Grund ein erhöhtes Gesundheitsrisiko.

Cadmium-Grenzwerte
Als kritischen Grenzwert ermittelte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Cadmiumgehalt von 0,1 mg pro kg Körpergewicht. Laut Gefahrstoffverordnung liegt der Grenzwert für die Cadmiumkonzentration in der sog. einatembaren Fraktion der Luft am Arbeitsplatz (TRK) bei 0,015 mg pro m3 Luft. Im Trinkwasser dürfen nicht mehr als 0,05 mg Cadmium in einem Liter enthalten sein. Cadmium und seine Salze als Bestandteil von Kosmetika und Pflanzenschutz sind in Deutschland verboten.

Prophylaxe
Um die Gesundheitsgefahren, die vom Cadmium ausgehen, so gering wie möglich zu halten, hier einige Hinweise und Tipps für den Umgang mit Cadmium und cadmiumhaltigen Lebensmittel:

  • Cadmium darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • Das Schwermetall ist als gefährlicher Abfall zu entsorgen.
  • Die Freisetzung von Cadmium in die Umwelt gilt es auf jeden Fall zu vermeiden.
  • Obst und Gemüse sollten grundsätzlich vor dem Verzehr gründlich gereinigt und möglicherweise geschält werden.
  • Innereien jeglicher Art sollten nur gelegentlich, also im zwei- bis dreiwöchigen Abstand, verzehrt werden.
  • Wer gerne Wildpilze mag, sollte davon nicht mehr als 200 bis 250 g pro Woche essen, Kinder entsprechend ihrem Körpergewicht weniger. Keine Bedenken bestehen jedoch bei gelegentlichem Verzehr größerer Mengen.
  • Wer regelmäßig und täglich Leinsamen zu sich nimmt, sollte pro Tag nicht mehr als 20 g davon zu sich nehmen. Auch für Sonnenblumenkerne gilt, dass die Mengen sich bei täglichem Verzehr in Grenzen halten sollten.
  • Um eine gesundheitliche Gefährdung - neben dem Cadmium auch durch Quecksilber - auszuschließen, sollten Schwangere und Stillende auf den Verzehr bestimmter Fische und der Erzeugnisse daraus verzichten. Dazu gehören Haifisch, Buttermakrele, Schlangenmakrele ("Butterfisch"), Barsch, Aal, Rotbarsch, Steinbeißer, Schwertfisch, Heilbutt, Hecht, Seeteufel und Thunfisch.
witz4

Diese Seiten ersparen nicht den Arztbesuch
auch habe ich diese Artikel gesammelt aber nicht selbst getestet
alles Hinterfragen und dann eine eigene Meinung bilden

 10  Marion Burke 2000 - 2017

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