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Gicht

Bei der Gicht unterscheidet man zwischen primärer (= angeborener) und sekundärer (= erworbener) Gicht. Die Anlage zur primären Gicht wird vererbt, es liegt ein angeborener Fehler im Harnsäurestoffwechsel vor. Bei entsprechender Veranlagung fördern Übergewicht, Bewegungsarmut oder erhöhter Alkoholkonsum die Entstehung der Gicht.

Die sekundäre Form kann durch eine Blut- oder Nierenerkrankung ausgelöst werden. Die primäre Gicht geht mit einem hohen Harnsäuregehalt des Blutes einher. Die Harnsäure ist das Endprodukt des Purinstoffwechsels. Purine sind Bestandteile der Zelle, vor allem der Zellkerne. Täglich werden neue Zellen aufgebaut und alte abgebaut. Die dabei freigesetzten Purine werden im Körper in Harnsäure umgewandelt und über die Nieren ausgeschieden. Ist dieser Stoffwechsel gestört, wird mehr Harnsäure gebildet oder im Körper zurückgehalten.

Der Harnsäuregehalt des Blutes steigt dann über die Norm (Normwerte unter 6,5 mg/100 ml) an. Bei dieser Krankheit sind Männer wesentlich häufiger betroffen als Frauen. Typische Beschwerden sind plötzliche Schmerzen, Rötungen an den Gelenken, sowie schmerzhafte Koliken der Nieren und Harnwege.

Die häufigste Ursache der Gicht ist eine erblich bedingte Stoffwechselstörung. Liegt diese Stoffwechselstörung vor, können bestimmte Ernährungsgewohnheiten dazu führen, daß die Harnsäure in Gelenken auskristallisiert und das Krankheitsbild der Gicht entsteht. Daß die Ernährung bei der Entstehung der Gicht eine bedeutende Rolle spielt, zeigt sich darin, daß in Mangelzeiten, z. B. nach Kriegen, die Gichthäufigkeit stark abnimmt und früher fast nur in höheren Gesellschaftsschichten vorkam. Auch reichlicher Alkoholkonsum führt zu einer vermehrten Bildung von Harnsäure und zu einer Hemmung der Ausscheidung über die Nieren.

  Tips zur richtigen Ernährung

1.  Normalisierung des Körpergewichtes. Jede Gewichtsabnahme führt im ersten Moment zu einer Zunahme des Harnsäurespiegels durch den Abbau an Körperzellen. Deshalb ist während dieser Zeit ein Gichtanfall möglich. Trinken Sie deshalb unbedingt ausreichend Mineralwasser. Durch die vollzogene Gewichtsabnahme findet dann die erwünschte Senkung des Harnsäurespiegels statt. Gleichzeitig wird das Risiko für Fettsäurestörungen (erhöhter Cholesterin- und Triglyceridspiegel) und Diabetes (Zuckerkrankheit) gesenkt, die besonders häufig mit Gicht auftreten. Radikales Fasten ist nicht empfehlenswert, da es dabei zu einem sprunghaften Anstieg der Harnsäurekonzentration im Blut kommen kann. Empfehlenswerter ist eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung, die auf fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten zu verteilen ist. Außerdem sollten Sie täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit trinken. So wird Ihre Harnsäureausscheidung gefördert. Meiden sollten Sie größere Mengen Alkohol, er ist kalorienreich und hemmt den Harnsäureabbau.

2.  Purinarme Ernährung. Die purinarme Ernährung wird unterschieden zwischen „streng purinarm“ (weniger als 150 mg Harnsäure pro Tag) und „purinarm“ (weniger als 300 mg Harnsäure pro Tag). Ersteres ist mehr für akute Gichanfälle gedacht, da sie langfristig nicht einzuhalten ist.

 

Empfehlenswerte Lebensmittel

Nicht empfehlenswerte Lebensmittel

fettarme Fleisch- und Wurstwaren
(Wild, Corned beef, magerer Schinken)

Innereien
(Leber, Niere, Zunge, Bries)

fettarme Fischsorten
(Heilbutt, Hecht, Seezunge, Scholle, Kabeljau)

fettreiche Fischsorten
(Hering, Ölsardinen, Muscheln, Bückling)

2 bis 3 Eier pro Woche, fettarme Eierspeisen

fettreiche Eierspeisen

fettarme Milchprodukte
(Magerquark und Magerjoghurt,
Käse bis 45 % F. i. Tr.)

fettreiche Milchprodukte
(Vollmilch, Sahne, Crème fraiche)

Mineralwasser, Tee, Kaffee
(bis 4 Tassen pro Tag)
verdünnte Obst- und Gemüsesäfte

Hülsenfrüchte
(Erbsen, Bohnen, Spinat, Grünkohl, Spargel)

Vollkornprodukte

Alkohol in größeren Mengen, Fleischextrakte, Brühwürfel

Was Sie noch wissen sollten

1.  Vernachlässigen Sie wegen fehlender Beschwerden Ihre purinarme Ernährung nicht. Nehmen Sie, soweit erforderlich, Ihre harnsäuresenkenden Arzneimittel ein.

2.  Sorgen Sie für ausreichend Bewegung. Fangen Sie mit einem regelmäßigen Spaziergang nach dem Essen an.

3.  Wählen Sie fettsparende Zubereitungsarten wie grillen, dünsten, garen im Tontopf, garen in der kunststoffbeschichteten Pfanne und garen in der Mikrowelle.

Was ist Gicht?

Gicht ist eine Wohlstandskrankheit,

die vor allem durch zu hohen Konsum von Fleisch und Alkohol entstehen kann. Beide Lebensmittel erhöhen die Harnsäurekonzentration im Blut. Die Löslichkeitsgrenze wird überschritten, so dass sich kleine Kristalle bilden. Sie lagern sich zunächst in den kleineren, später auch in größeren Gelenken ab. Dort kommt es zu extrem schmerzhaften Entzündungen. Podagra („Fußzange“) oder Zipperlein nannten die Alten einen Gichtanfall am Großzehengrundgelenk, der häufigsten Lokalisation für eine harnsäurebedingte Gelenkentzündung (Gicht).

Die Krankheit Gicht gilt als „Herrenkrankheit“.

95 % der Patienten sind Männer im mittleren Lebensalter. Etwa 2 % der 18 – 20jährigen Männer weisen einen erhöhten Harnsäurespiegel auf, wohingegen Frauen von Gicht erheblich seltener betroffen sind. Ihr Risiko an Gicht zu erkranken steigt jedoch nach den Wechseljahren.

Wie wird Gicht diagnostiziert?

Gicht  - eine Störung des Purinstoffwechsels

Purine sind Bausteine der Erbsubstanz und somit in jeder Zelle, ob nun tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, vorhanden. Sie bilden auch das Grundgerüst der Harnsäure. Übersteigt der Harnsäurespiegel im Blut den Wert von 6,5 mg/dl, kommt es zur Ausfällung von Harnsäurekristallen, die sich in Gelenken und Geweben ablagern. Bei konstant erhöhten Harnsäurewerten von > 6,5 mg/dl spricht die Medizin von Hyperurikämie. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Begriff für Harnsäure, Acidum uricum, ab und bedeutet übersetzt „zu viel Harnsäure im Blut“. Die Grundlage an Gicht zu erkranken ist somit gegeben.

Die Hyperurikämie ist die eigentliche Erkrankung, während die Bezeichnung Gicht, medizinisch auch Arthritis urica genannt, primär die Gelenkerkrankung / Gelenkentzündung als Folge der Abscheidung von Harnsäurekristallen bezeichnet.

Eíne Neigung zur Hyperurikämie wird vom Hausarzt oft schon festgestellt, bevor es zur Gicht bzw. zum Auftreten eines typischen Gichtanfalls kommt. Ein zunehmender Anstieg der Harnsäure lässt sich sowohl im Blut als auch im 24-Stunden-Harn feststellen. Der Anstieg kann durch eine vermehrte Neubildung oder eine verminderte Ausscheidung von Harnsäure bedingt sein.

  • Als Normalwerte gelten im Blut 2,5 – 6,5 mg/dl, im 24-Stunden-Harn 300 – 800 mg.
  • Liegen die Werte nach mehrmaliger Messung im Blut dauerhaft über 6,5 mg/dl bzw. im 24-Stunden-Harn über 800 mg, gilt eine Hyperurikämie als sicher.
  • Eine Gicht im eigentlichen Sinne macht sich als schmerzhafte Gelenkentzündung bemerkbar. Sie spielt sich meist am Großzehengrundgelenk (60 – 70 % der Fälle) oder am Knie ab.
  • Symptome bei Gicht
  • Beim Gichtanfall schwillt das Gelenk an, wird hochrot und schmerzt unerträglich. Es fühlt sich heiß an und ist sehr druckschmerzhaft. Oft greift bei einer Gicht die Gelenkentzündung auf die Umgebung über.
  • Begleitend zum Gichtanfall können Allgemeinsymptome wie Krankheitsgefühl, Frösteln, mäßiges Fieber (38,5 – 39°C), Pulsbeschleunigung, Kopfschmerzen und Erbrechen auftreten.
  • Unbehandelt kann die Gelenkentzündung bei Gicht Tage bis Wochen andauern mit Schmerzhöhepunkten vor allem während der Nacht.
  • Eine einmal aufgetretene Gicht ist ein ernster Hinweis auf eine schon länger bestehende Hyperurikämie.

 Bis zum nächsten Gichtanfall können Wochen bis Jahre vergehen. Chronisch kann eine Gicht erst dann werden, wenn sie unbehandelt bleibt, bzw. Betroffene versäumen, ihr Verhalten zu ändern. Dann werden Gelenkentzündungen häufiger auftreten. Bei etwa 20 % der von Gicht betroffenen Patienten kann die Krankheit in ein chronisches Stadium übergehen. Dann greift sie den Gelenkknorpel an und wirkt zunehmend gelenkzerstörend.

  • Bei der chronischen Form der Gicht bilden sich in den Geweben sog. Gichtknoten, konzentrierte Harnsäureablagerung außerhalb von Gelenken. Bevorzugte Stellen sind Ohrknorpel, Augenlider, Nasenflügel, Schleimbeutel und Streckseiten der Ellenbogengelenke.
  • Eine gefürchtete Spätkomplikation der Hyperurikämie ist die Gichtniere.

Darunter versteht man eine Nierenschädigung durch starke Ablagerung von Harnsäurekristallen im Nierengewebe bzw. die Bildung von Harnsäuresteinen.

Ursachen einer Gicht

Bei den Ursachen für erhöhte Harnsäurespiegel und Gicht werden schulmedizinisch zwei Formen unterschieden:

Primäre und sekundäre Hyperurikämie.

  • Bei der primären Hyperurikämie soll die erbliche Veranlagung zu vermehrter Bildung von Harnsäure und/oder verminderter Ausscheidung von Harnsäure eine Rolle spielen. Etwa 99 % der Patienten leiden an einer Störung der Harnsäureausscheidung, 1 % unter einer vermehrten körpereigenen Harnsäurebildung als Folge von Enzymdefekten.
  • Bei der sekundären Hyperurikämie ist die Hauptursache der erhöhte Harnsäurespiegel.
    Ob nun bedingt durch Fehlernährung oder durch verminderte Harnsäureausscheidung, ob durch vermehrte körpereigene Harnsäurebildung durch Chemotherapie oder Blutkrankheiten oder verminderter Ausscheidung durch hormonelle Einflüsse, die Auswirkungen bleiben dieselben. Gicht kann entstehen.
  • Weitere Ursachen von Gicht:
    Faktoren, die das Entstehen von Gicht zusätzlich begünstigen:
  • Alkoholkonsum: Alkohol steigert im Körper die Bildung von Harnsäure und erhöht darüber den Blutharnsäurespiegel.
  • Radikale Abmagerungskuren bei stark übergewichtigen Patienten: Sie können zu Harnsäurespiegeln > 10 mg/dl führen. Purine, das Grundgerüst der Harnsäure, sind vor allem in Zellkernen enthalten. Durch den starken Abbau körpereigener Zellen während des Fastens entwickelt sich eine regelrechte Harnsäureüberflutung. Durch den Abbau von Körperfett werden außerdem Ketonkörper gebildet, welche die Ausscheidung der Harnsäure über die Niere reduzieren. Dadurch kann es zu einer Übersäuerung des Blutes kommen, weswegen es äußerst wichtig ist, bei Fastenkuren ausreichend Flüssigkeit zuzuführen. Weiterführender Link: Lesen sie unseren ausführlichen Erfahrungsbericht zum Fasten“
  • Chemotherapie im Rahmen der Krebsbehandlung: Während einer Chemotherapie kommt es zur massiven Einschmelzung von Tumorgewebe und dadurch ebenfalls zum Zellzerfall. Der Harnsäureanstieg kann bis zu 50 mg/dl betragen.
  • Erkrankungen mit erhöhtem Umsatz von Blutzellen: Blutkrankheiten wie z. B. Leukämie oder Polyglobulie können Harnsäurewerte bis zu 20 mg/dl nach sich ziehen.
  • Krankheiten, die die Harnsäureausscheidung vermindern: Überfunktion von Schilddrüse oder Nebenschilddrüse oder Glykogenspeicherkrankheiten.
  • Gicht Therapie in der Naturheilkunde

Die Fragen, die der Gicht Therapie und allen anderen Therapien vorangehen sollten:

  • Welche Erwartungen habe ich als Patient in Bezug auf meine Krankheit (Gicht) und an den von mir befragten Arzt/Therapeuten/Heilpraktiker?
  • Welche Eigenverantwortung bin ich bereit zu übernehmen?
  • Und im Sinne unserer bevorzugten Herangehensweise, wünscht der Patient:
  • In erster Linie eine Beseitigung der Symptome?
  • Die Wiederherstellung der körperlichen Funktionstüchtigkeit?
  • Und/oder geht es ihm darum, die Ursachen aufzuheben?
  • Symptombeseitigung und hilfreiche Unterstützung beim Gesundungsprozess bei Gicht

Was der Therapeut /die Naturheilkunde bei einer Gicht tun kann

  • Schmerzlinderung beim akuten Gichtanfall: kalte Umschläge und Eispackungen (nicht zu lange und immer ein Handtuch zwischen Haut und Eis legen!)
  • homöopathische Schmerzmittel können bei Gicht helfen, vor allem wenn sie Colocynthis (Koloquinte), Mezereum (Seidelbast) und Ranunculus bulbosus (Knolliger Hahnenfuß) enthalten. Colchicum in Tropfenform beim akuten Gichtanfall. Colchicum- (Herbstzeitlose) und Salix- (Weidenrinde) Präparate zeigen in der Behandlung der akuten Zustände fast immer gute Ergebnisse.
  • Von Gicht Betroffene sollten sich jedoch darüber bewusst sein, dass Schmerzlinderung beim akuten Gichtanfall lediglich eine Symptombehandlung ist.
  • Die Brennnessel:Auf der Körperebene häufen sich aufgrund einer Fehlernährung (üppig, eiweißreich) Schlacken (stickstoffhaltige Abbauprodukte, Harnsäure) im Blut an, und es kommt dadurch zu einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit (rheumatische und gichtartige Beschwerden). Hier hilft die Brennnessel mit ihrer Aggression, indem sie die Möglichkeit schafft, erstarrte Strukturen in Seele und Körper dynamisch aufzubrechen. Aufgrund ihres Eisengehaltes besitzt sie ein spezifische Beziehung zum Blut. Es ist die ins Blut getragene Aggression, die den Organismus von den alten, unbrauchbaren Stoffen befreit. Bei keiner anderen Pflanze ist der alte Begriff „Blutreinigung“ derart zutreffend wie bei der Brennnessel.“ (Auszug aus der Heilpflanzen Edition von Alcea)
  • Dr. Scheel:Auch Lymphdrainage kann den Körper in vielen Fällen unterstützen, die Gift- und Schlackenstoffe, die sich an problematischen Stellen angelagert haben, bei Gicht selbst loszuwerden.
    Als wirkliche Ursachentherapie ist jedoch am ehesten die konsequente Ernährungsumstellung zu betrachten. D.h. mit der Ursachenbeseitigung wird auch ein schmerzendes Großzehengrundgelenk wieder funktionstüchtig, deshalb:

Ursachenbeseitigung: Die richtige Ernährung bei Gicht

Harnsäure ist das Endprodukt des Purinabbaus im Körper. Purine sind Bestandteile der Nukleinsäuren im Zellkern. Sie werden etwa zu 50 % über die Nahrung aufgenommen und zu 50 % vom Körper selbst gebildet. Eine purinarme Kost kann daher maßgeblich zur Senkung des Harnsäurespiegels bei Gicht beitragen. Fast immer hilft eine Ernährungsumstellung. Bei Veranlagung zu Hyperurikämie ist deshalb die Harnsäurezufuhr über die Nahrung bis zu 500 mg pro Tag zu beschränken.

  • Faustregel bei Gicht: Nicht mehr als 150 g Fleisch, Fisch oder Wurst pro Tag verzehren. Innereien und harnsäurereiche pflanzliche Nahrungsmittel, wie Erbsen und Champignons sind ebenfalls mit großer Zurückhaltung zu genießen.
  • Dazu Anja Müller: „Reduzieren Sie Zucker, Weißmehl, Kaffee, Alkohol, Cola und alle Limonaden, Schokolade, Süßigkeiten, Wurst und Fleischprodukte, denn dies sind Säurebildner.
    Innereien und harnsäurereiche pflanzliche Nahrungsmittel, wie Bohnen, Sojabohnen und Erbsen und daraus hergestellte Produkte sind ebenfalls mit großer Zurückhaltung zu genießen. Verschiedene Gemüsesorten wie Blumenkohl, Spinat oder Brokkoli sowie Pilze liefern zwar weniger Purine als tierische Lebensmittel. Da sie jedoch in größeren Mengen gegessen werden, sollten sie ebenfalls eingeschränkt werden.
    Purinfrei sind beispielsweise Stärke, Milch, Milchprodukte, Fette und Öle, Honig, Kürbis und einige Obstsorten.“
  • Alkohol bei Gicht meiden:
  • Alkohol begünstigt die Bildung von Milchsäure, was eine Übersäuerung des Blutes nach sich zieht. Dadurch wird die Löslichkeitsgrenze für Harnsäure zusätzlich reduziert und die Auskristallisation von Harnsäurekristallen gefördert. Alkohol hemmt die Harnsäureausscheidung über die Niere und regt die körpereigene Harnsäuresynthese an. Diese Mechanismen sind der Grund, warum reichlicher Alkoholgenuss bei Menschen mit Hyperurikämie leicht einen Gichtanfall auslösen kann.
  • Nahrungsumstellung bei Gicht:
  • auf biologische, basenbildende Vollwertkost wie z.B. Kartoffeln, Sauerkraut , Obst (geschält!), Salat, Gemüse (außer Tomaten, Spargel und Rosenkohl) und z.B. Hafer als Getreide
  • Hierzu Dr. Scheel: „Wie immer ist es sehr hilfreich, den Einzelfall zu betrachten. Einige Menschen vertragen Hafer nicht und sollten auf anderes Getreide zurückgreifen.“
  • Heilpflanzen bei Gicht:
  • Entsäuernd wirken vor allem Birke (Betula) und Brennnessel (Urtica dioica). Mehrere mehrwöchige Kuren pro Jahr, z. B. mit einer pflanzlich-homöopathischen Urtinktur oder einem Frischpflanzenpresssaft, entsäuern den Organismus, können eine kräftige Blutreinigung bewirken und beugen einem Gichtanfall vor. Menschen mit Neigung zu erhöhten Harnsäurewerten sollten regelmäßig auf diese beiden Pflanzen zurückgreifen.
  • Lebensmittel mit hohem Eiweißgehalt haben meist einen hohen Puringehalt. Gichtpatienten sollten Milch und Milchprodukte nur sparsam zu sich nehmen, obwohl sie purinfrei sind, dafür aber Säuren bilden können.
  • Fettarmen Produkten den Vorzug geben:
  • Fett fördert die Entstehung sog. Ketonkörper. Sie wirken hemmend auf die Harnsäureausscheidung über die Niere. Gichtpatienten sollten nicht mehr als 70 g Fett pro Tag zu sich nehmen.
  • Dazu Anja Müller: „Die Gewichtsreduktion an sich ist ein wichtiger Faktor bei Gicht zur Behandlung der Hyperurikämie. Allein durch die Normalisierung des Körpergewichts lässt sich oft die Harnsäurekonzentration im Blut senken. Eine kalorienreduzierte Mischkost verbunden mit vermehrter körperlicher Bewegung führt zum gewünschten Ziel.
    Auch die Zubereitungsweise von Lebensmitteln beeinflusst den Harnsäurespiegel im Körper. Zum Beispiel erhöhen gelagerte Fleisch- und Fischprodukte den Harnsäurespiegel mehr als frische Ware. Auch ist Kochen besser als Braten, weil durchs Kochen ein Teil der Purine ins Kochwasser gelöst werden. Diese Vorgehensweise ergibt immerhin einen um 10-20% erniedrigten Puringehalt im essfertigen Nahrungsmittel (vorausgesetzt, das Kochwasser wird nicht zur Speisenzubereitung benutzt).“
  •  
  • Unbedingt vermeiden bei Gicht sollten Sie Innereien, Fleisch- und Hefeextrakte, Anchovis, Heringe, Makrelen, Ölsardinen und geräucherte Sprotten.
  • Bei Geflügel empfiehlt es sich, die purinreichere Haut vor dem Verzehr zu entfernen. Eine fettarme und vegetarische Kost ist für Menschen mit Hyperurikämie die beste Ernährungsform.
  • Weiterführender Link: Lesen Sie auch: "Vegetarische Vollwertkost"
  •  
  • Bei Gicht sollten Sie reichlich Trinken:
  • zwei Liter Neutralflüssigkeit pro Tag (Wasser, Tee, verdünnte und ungezuckerte Obstsäfte) sind das Minimum. Je mehr Flüssigkeit, desto eher bleibt die Harnsäure in Lösung und kristallisiert nicht aus. Alkalisierende Mineralwässer sind besonders wertvoll. Saure Fruchtsäfte, v. a. Orangensaft, haben wegen ihres Citratgehaltes, der hemmend auf die Steinbildung wirkt, einen positiven Effekt für die Vorbeugung von Harnsäuresteinen in der Niere.
  • Weiterführender Link: Lesen Sie auch: „Wasser - Die gesunde Lösung “
  • Dr. Scheel: “Der ganzheitliche Ansatz, der den einzelnen Menschen individuell betrachtet, stellt beim Thema Gicht sicherlich die richtige Herangehensweise dar. Hilfreich ist auch ein Blick auf die Meridianverläufe: schmerzt das rechte Großzehengrundgelenk, so hat die ursächliche Störung organisch vielleicht eher etwas mit Leber/Galle und Bauchspeicheldrüse zu tun. Treten die Schmerzen aber eher links auf, sollte man einen Blick auf die Organe Milz und Magen werfen. Ganz allgemein ist das Phänomen der zwickenden und ziehenden Fußgelenke recht verbreitet. Auch Kinder berichten des Öfteren davon. Letztendlich bleibt es ein Symptom, das uns auf unseren allgemeinen Lebenswandel aufmerksam machen sollte.“
  • Die Bedeutung der Krankheit Gicht

Der Psychosomatiker Dr. Rüdiger Dahlke weist bei Gicht darauf hin, dass Harnsäure eine aggressive Substanz darstellt.

Menschen mit Gicht haben sozusagen ein „Abfallbeseitigungsproblem“ im aggressiven Bereich.

Im Lebensstrom Blutkreislauf staut sich zu viel aggressive Energie. Das kann zunächst im kleinen Bewegungsumfeld (kleine Gelenke) zu schmerzhaften Konflikten führen. Später, wenn auch größere Gelenke befallen werden, wie z. B. Knie oder Schulter, können größere Konflikte aufbrechen. Nach Dahlke sind Harnsäurekristalle Ausdruck einer „verfestigten Kampfenergie“ in Form von „ungelösten Knoten aus Sauerkeit“. So betrachtet, sprechen Hyperurikämie und Gicht dafür, dass ein Mensch seine Aggressionen in selbstschädigender Weise für sich behält. Sinnvoller ist es, Aggressivität im Sinne von konstruktiver Konfliktbereitschaft im Umfeld auszuagieren.


Eine besondere Beachtung verlangt auch die Tatsache, dass ein erhöhter Harnsäurespiegel vor allem Männer betrifft

und somit für Gicht prädestiniert. Eine offensive Lebensbewältigung ist zwar Aufgabe beider Geschlechter, Aggression ist jedoch aufgrund hormoneller und gesellschaftlicher Prägungen eine überwiegend männliche Eigenschaft. Ein Mann mit übersäuertem Stoffwechsel kann seinen männlichen Pol, symbolisiert durch die Säure, nicht ausreichend auf eine erlöste Ebene bringen. Im wahrsten Sinne des Wortes „in Lösung halten“. Er neigt möglicherweise dazu, eher herrisch, statt männlich zu sein und in stärkerem Maße Wut, anstelle von konstruktiver Kraft bei der Bewältigung seines Alltags zu entwickeln.


Eine bewußtere Auseinandersetzung mit der eigenen aggressiven Energie und die Steigerung der Bereitschaft zu konstruktiven Konflikten erlöst den Körper in dem Sinn, dass er nicht die Gicht als die Lösung seelischer Probleme wählen muss. Ein lebendiger, ungehemmter Ausdruck der eigenen Lebensbedürfnisse stellt psychosomatisch betrachtet den richtigen Weg dar, um die vermehrte Säurebildung im Bereich des Organischen überflüssig zu machen und Gicht zu vermeiden.

Wenn „Mann“ sich bewusster mit seinen ungelebten Konflikten auseinandersetzt, sich „mehr Beweglichkeit verschafft“ und die „Knoten“ in seinem Leben bewusster und kämpferischer in Angriff nimmt, ist ein wichtiger Schritt in der Behandlung der

seelischen Hintergründe von Hyperurikämie und Gicht getan.


Dazu Anja Müller: „Lise Bourbeau sagt dazu: Ist der große Zeh an Gicht erkrankt, so versucht die betreffende Person ihre Mitmenschen zu lenken, gesteht sich das jedoch nicht ein. Sie scheint auf den ersten Blick daher gar nicht dominant zu sein, doch manipuliert sie die anderen auf Umwegen. Diese Erkrankung deutet auf mangelnde Flexibilität, ja Sturheit bezüglich der eigenen Zukunft hin.
Außerdem ist sie ein Zeichen der Abscheu gegen etwas oder jemanden. Die Gicht als eine Form des Rheumas, sagt Dir, dass Du loslassen und versuchen solltest, mehr Du selbst zu sein, und Dir zu erlauben, manchmal die Kontrolle direkt übernehmen zu wollen, anstatt dies auf Umwegen zu tun. Du wirst feststellen, dass Deine Zukunftsängste nicht unbedingt begründet sind, und wirst lernen, Dich den anderen besser mitzuteilen.“

 

 

Die Bedeutung der Krankheit Gicht

Der Psychosomatiker Dr. Rüdiger Dahlke weist bei Gicht darauf hin, dass Harnsäure eine aggressive Substanz darstellt.

Menschen mit Gicht haben sozusagen ein „Abfallbeseitigungsproblem“ im aggressiven Bereich.

Im Lebensstrom Blutkreislauf staut sich zu viel aggressive Energie. Das kann zunächst im kleinen Bewegungsumfeld (kleine Gelenke) zu schmerzhaften Konflikten führen. Später, wenn auch größere Gelenke befallen werden, wie z. B. Knie oder Schulter, können größere Konflikte aufbrechen. Nach Dahlke sind Harnsäurekristalle Ausdruck einer „verfestigten Kampfenergie“ in Form von „ungelösten Knoten aus Sauerkeit“. So betrachtet, sprechen Hyperurikämie und Gicht dafür, dass ein Mensch seine Aggressionen in selbstschädigender Weise für sich behält. Sinnvoller ist es, Aggressivität im Sinne von konstruktiver Konfliktbereitschaft im Umfeld auszuagieren.


Eine besondere Beachtung verlangt auch die Tatsache, dass ein erhöhter Harnsäurespiegel vor allem Männer betrifft

und somit für Gicht prädestiniert. Eine offensive Lebensbewältigung ist zwar Aufgabe beider Geschlechter, Aggression ist jedoch aufgrund hormoneller und gesellschaftlicher Prägungen eine überwiegend männliche Eigenschaft. Ein Mann mit übersäuertem Stoffwechsel kann seinen männlichen Pol, symbolisiert durch die Säure, nicht ausreichend auf eine erlöste Ebene bringen. Im wahrsten Sinne des Wortes „in Lösung halten“. Er neigt möglicherweise dazu, eher herrisch, statt männlich zu sein und in stärkerem Maße Wut, anstelle von konstruktiver Kraft bei der Bewältigung seines Alltags zu entwickeln.


Eine bewußtere Auseinandersetzung mit der eigenen aggressiven Energie und die Steigerung der Bereitschaft zu konstruktiven Konflikten erlöst den Körper in dem Sinn, dass er nicht die Gicht als die Lösung seelischer Probleme wählen muss. Ein lebendiger, ungehemmter Ausdruck der eigenen Lebensbedürfnisse stellt psychosomatisch betrachtet den richtigen Weg dar, um die vermehrte Säurebildung im Bereich des Organischen überflüssig zu machen und Gicht zu vermeiden.

Wenn „Mann“ sich bewusster mit seinen ungelebten Konflikten auseinandersetzt, sich „mehr Beweglichkeit verschafft“ und die „Knoten“ in seinem Leben bewusster und kämpferischer in Angriff nimmt, ist ein wichtiger Schritt in der Behandlung der

seelischen Hintergründe von Hyperurikämie und Gicht getan.


Dazu Anja Müller: „Lise Bourbeau sagt dazu: Ist der große Zeh an Gicht erkrankt, so versucht die betreffende Person ihre Mitmenschen zu lenken, gesteht sich das jedoch nicht ein. Sie scheint auf den ersten Blick daher gar nicht dominant zu sein, doch manipuliert sie die anderen auf Umwegen. Diese Erkrankung deutet auf mangelnde Flexibilität, ja Sturheit bezüglich der eigenen Zukunft hin.
Außerdem ist sie ein Zeichen der Abscheu gegen etwas oder jemanden. Die Gicht als eine Form des Rheumas, sagt Dir, dass Du loslassen und versuchen solltest, mehr Du selbst zu sein, und Dir zu erlauben, manchmal die Kontrolle direkt übernehmen zu wollen, anstatt dies auf Umwegen zu tun. Du wirst feststellen, dass Deine Zukunftsängste nicht unbedingt begründet sind, und wirst lernen, Dich den anderen besser mitzuteilen.“

Diese Seiten ersparen nicht den Arztbesuch
auch habe ich diese Artikel gesammelt aber nicht selbst getestet
alles Hinterfragen und dann eine eigene Meinung bilden

 10  Marion Burke 2000 - 2017

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